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What a wonderful World

Die Mezzosopranistin Elisabet Zadorozhna auf der Gartenbühne der MUsikschule Vicco von Bülow in Brandenburg an der Havel

Pünktlich um 18 Uhr eröffnete Musikschulleiter Arndt Jeschke den Konzertabend und versprach den Gästen eine Reise durch die vielfältigen Klangfarben der menschlichen Stimme. Dieses Versprechen wurde eindrucksvoll eingelöst.

Den Auftakt gestaltete der Extra Chor Brandenburg unter der Leitung von Karsten Drewing mit einer gesungenen Fanfare. Schon im gut 30-minütigen Set des Chores wurde die große stilistische Bandbreite des Abends deutlich: Von Musik der Renaissance bis zur „Bohemian Rhapsody“ spannte sich der musikalische Bogen.

Auch die weiteren Mitwirkenden präsentierten die unterschiedlichsten Facetten des Gesangs. Margit Lücke, begleitet von Bernd Heese, setzte markante, jazzige Akzente, während das Ensemble „Die Zwischentöne“ unter der Leitung von Carmen Dahlke mit Swing überzeugte. Charlotte Reschke, Heike Zapp und der junge Tenor Moritz Breitkreuz widmeten sich dem Operettenfach und begeisterten das Publikum mit ihren Darbietungen.

Der von der Musikschule mit Unterstützung des Förderkreises der Musikschule Vicco von Bülow organisierte Abend bot durchweg ein hohes künstlerisches Niveau und führte zu dem Programmpunkt, auf den viele Gäste besonders gespannt waren: den Auftritt von Elisabet Zadorozhna. Gemeinsam mit ihrer Mutter Anna Zadorozhna am Klavier absolvierte sie ihren ersten öffentlichen Auftritt nach dem Gewinn eines ersten Preises beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Mit zwei klassischen Werken stellte die junge Sängerin eindrucksvoll ihr Können unter Beweis und zeigte jene Qualitäten, die sie zur bestbewerteten Mezzosopranistin Brandenburgs gemacht haben.

Für einen weiteren Höhepunkt sorgte anschließend das Ensemble „mündlich:6“. Mit seinem A-cappella-Pop-Programm ergänzte es die musikalische Vielfalt des Abends um eine weitere Klangfarbe und begeisterte das Publikum mit Präzision und Ausdruckskraft.

Zum Abschluss versammelten sich alle Sängerinnen und Sänger noch einmal gemeinsam auf der Bühne. Zusammen mit dem Publikum stimmten sie die Zugabe „What a wonderful World“ an. Ein bewegender Moment, der Mitwirkende und Zuhörende gleichermaßen verband und einen stimmungsvollen Schlusspunkt unter einen gelungenen Konzertabend setzte.